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DAK zahlt Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Rebscher: „Wollen medizinischen Fortschritt unterstützen"

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Foto: DAK/Schläger
Ab sofort übernimmt die DAK die Kosten für die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs für Mädchen und Frauen vom elften bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Der erst kürzlich zugelassene Impfstoff schützt vor der Infektion mit den krebsauslösenden humanen Papillomaviren (HPV). Da das Virus beim Geschlechtsverkehr übertragen wird, sollten sich junge Mädchen möglichst vor dem „ersten Mal“ impfen lassen.

In Deutschland infizieren sich rund 70 Prozent der Menschen im Laufe ihres Lebens mit dem HP-Virus. Bei mehr als 6500 Frauen löst das Virus Gebärmutterhalskrebs aus – fast jeder zweite Fall verläuft tödlich. „Es ist das erste Mal in der Medizingeschichte, dass es eine Impfung gegen Krebs gibt. Diesen Fortschritt wollen wir in jedem Fall unterstützen und unseren Kundinnen zur Verfügung stellen“, erklärt Herbert Rebscher, Vorstandsvorsitzender der DAK. Darum wartet die Kasse auch nicht, wie sonst bei Kostenübernahmen für Impfungen üblich, die Empfehlung der Ständigen Impfkommission STIKO ab. Keine Selbstverständlichkeit – denn die Impfung ist grundsätzlich keine Kassenleistung und mit rund 500 Euro auch nicht billig.

Da die Abrechnung der Impfung nicht über die Versichertenkarte möglich ist, können sich DAK-Kundinnen die Kosten für Arzthonorar und Serum anschließend von ihrer Geschäftsstelle erstatten lassen. Wer am Bonusprogramm der Kasse teilnimmt, kann sich außerdem Punkte für die Impfung gutschreiben lassen - und kommt so seiner Prämie für gesundheitsbewusstes Verhalten ein gutes Stück näher.



Erscheinungsdatum:

12/08/2006

Ansprechpartner/in:

DAK-Pressestelle

E-Mail:

presse@dak.de

Telefon:

040 / 2396-1409