Die DAK fusionierte zum 01.01.2012 mit der BKK Gesundheit und der BKK AXEL SPRINGER und stärkte somit weiter ihre Position im Markt. Die Kasse heißt seitdem DAK-Gesundheit.
Die DAK ist die deutsche Krankenkasse mit den am weitesten zurückgehenden Wurzeln. Handlungsgehilfen gründeten 1774 in Breslau mit 10.000 Thalern das ’Institut für hilfsbedürftige Handlungsdiener’, die älteste Vorläuferkasse der DAK. Die Geschichte der DAK ist von zahlreichen Zusammenschlüssen verschiedener Kassen geprägt. Aus der ‘Berufskrankenkasse des Gewerkschaftsbundes der Angestellten’ entstand 1930 die ‘Deutsche Angestellten-Krankenkasse, Ersatzkasse’. 1951 schlossen sich die ‘Lichterfelder Ersatzkasse’ und die ‘Deutsche Angestellten-Krankenkasse’ unter der Leitung der DAK zusammen. Zum 31. Dezember 1996 übernahm die DAK die Mitglieder der aufgelösten Braunschweiger Ersatzkasse. Mit der Hamburg Münchener Krankenkasse fusionierte die DAK zum 1. Januar 2010. Bereits im Vorfeld hatten beide Kassen eng kooperiert und teilweise gemeinsame Geschäftsstellen genutzt.
Die DAK-Gesundheit ist im Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) organisiert. Er ist Interessenvertretung und Dienstleister aller sechs Ersatzkassen, die zusammen mehr als 24 Millionen Menschen in Deutschland versichern. Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist die Nachfolgeorganisation des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen e. V. (VdAK) und wurde am 20. Mai 1912 unter dem Namen „Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)" in Eisenach gegründet. Sein Hauptsitz mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern befindet sich seit dem 29.6.2009 in Berlin, Askanischer Platz 1.
In den einzelnen Bundesländern sorgen 16 Landesvertretungen und eine Geschäftsstelle in Westfalen-Lippe mit insgesamt weiteren 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die regionale Präsenz der Ersatzkassen. |