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Fakten inhalieren und aussteigen
Neues DAK-Online-Angebot hilft beim Rauchstopp

Glimmstängel ade: Im Hinblick auf das Nichtraucherschutzgesetz denkt jeder siebte Raucher wieder über einen Ausstieg nach. Ein neues Online-Portal der DAK hilft jetzt dabei, dauerhaft vom Nikotin loszukommen. Wer sich für den Rauchstopp entschieden hat, findet unter www.dak-rauchstopp.de umfangreiche Infos zu bewährte Methoden sowie Tipps und Tests. Ebenso online: Wirkungsvolle Strategien für die ersten qualm- freien Tage und die Zeit danach. Auch ehemalige Raucher bekommen Tipps zum Durchhalten und Nichtraucher erfahren, wie sie Freunde und Angehörige beim Ausstieg unterstützen können.

Ein aktuelles DAK-Gesundheitsbarometer hatte unlängst gezeigt: Nur drei Prozent der Raucher möchten auf keinen Fall auf Zigaretten verzichten. 72 Prozent würden aus gesundheitlichen Gründen aussteigen. „Unser neues Online-Angebot hilft ihnen dabei und arbeitet mit einem einmaligen Ansatz,“ sagt DAK-Suchtexperte Ralf Kremer. „Anders als bei bisherigen Angeboten können sich die Teilnehmer bereits auf der Startseite gemäß ihren Interessen zuordnen und werden so schnell und individuell zu den für sie relevanten Informationen geleitet.“


SMS-Grüße statt Rauchzeichen
In der Rubrik „Rauchstopp“ können Raucher zunächst überprüfen, ob sie bereit für den Ausstieg sind. „Denn nur wer die nötige Willenskraft mitbringt, wird den Rauchstopp schaffen. Halbherzige Versuche führen oft zu Rückfällen und damit zu Frust“, so Kremer. Damit jeder Raucher seinen individuellen Weg finden kann, werden Schlusspunkt- und Reduktionsmethode sowie verhaltenstherapeutische und medikamentöse Verfahren vorgestellt. Auch wird über Rauchentwöhnungskurse sowie die Chancen von Akupunktur und Hypnose informiert. Darüber hinaus gibt es konkrete Tipps für das Verhalten in Situationen, in denen der Griff zur Zigarette Gewohnheit war. „Unsere Anregungen sind einfach, aber wirksam“, erklärt Kremer. „Zum Beispiel kann man anstatt die Wartezeit an der Bushaltestelle mit dem Rauchen zu verbringen, eine SMS an die Freundin oder den Freund schreiben.“

Eine ist keine?
In der Rubrik „Rauchfrei bleiben“ erfahren Aussteiger, dass sie zwar auf Ausnahmen lieber verzichten sollten, aber auch aus „Ausrutschern“ lernen können. Motivierend – und damit eine echte Rückfallprophylaxe – ist es, sich immer wieder zu belohnen und positive Veränderungen vor Augen zu führen. „Für den einen ist es der verbesserte Geschmackssinn oder das gesteigerte Geruchsempfinden, für den anderen die Euros extra im Portemonnaie“, so Kremer. „Außerdem gibt die Tatsache, dass man den Ausstieg geschafft hat, dem Selbstbewusstsein Auftrieb.“


Umfangreiche Hilfen für den Abschied vom Glimmstängel
Das DAK-Angebot unter www.dak-rauchstopp.de wird kontinuierlich auf den aktuellen Stand der Forschung gebracht und erweitert – beispielsweise um weitere interaktive Elemente. Darüber hinaus sind hilfreiche Broschüren zum Thema in Planung.



Erscheinungsdatum:

01/09/2008

Ansprechpartner/in:

DAK-Pressestelle

E-Mail:

presse@dak.de

Telefon:

040 / 2396-1409