Die DAK hat als erste Krankenkasse mit Novartis zwei sogenannte „Risk-Share-Verträge“ zur Arzneimittelversorgung abgeschlossen. In diesen besonders innovativen Verträgen übernimmt Novartis erstmals Qualitätsgarantien für die Wirksamkeit bestimmter Arzneimittel. Sollte es innerhalb von 12 Monaten unter der Osteoporose-Behandlung mit Aclasta® zu Knochenbrüchen bzw. bei einer Nierentransplantation unter einer Therapie mit Sandimmun® Optoral, Myfortic® und/oder Certican® zu Organabstossungen kommen, erstattet Novartis die Arzneimittelkosten in voller Höhe zurück.
„Die DAK steht für Innovation und Leistungsstärke,“ kommentiert DAK-Chef Herbert Rebscher den Vertrag. „Mit unserem Partner Novartis sichern wir gemeinsam die Qualität der Behandlung. Unsere Kunden erhalten Zugang zu besonders wirksamen und hochinnovativen Originalpräparaten.“ Die Ärzte können diese Produkte ohne besondere Voraussetzungen verordnen.
In der Therapie bei Nierentransplantationen kommt es häufiger zur Abstoßung des gespendeten Organs. Eine Nierentransplantation bedeutet für betroffene Patienten die glückliche Chance, nach oft Jahren der Dialyse wieder ein weitgehend „normales“ Leben führen zu können – und damit ein erheblicher Zuwachs an Lebensqualität. Dies ist im Besonderen auch der modernen immunsuppressiven Therapie zu verdanken.
Bei Osteoporose kann ein Bruch dramatische Folgen haben: bis zu 20 Prozent der Patienten sterben innerhalb eines Jahres. Bisher wird Osteoporose überwiegend mit oralen Bisphosphonaten behandelt, die wöchentlich unter komplizierten Vorschriften einzunehmen sind. Viele Patienten setzten aus diesem Grund die Therapie eigenständig ab und sind nicht mehr vor Brüchen und deren Folgen geschützt. Die Jahresgabe von Aclasta® schützt effektiv vor allen Knochenbrüchen und ermöglicht Osteoporose-Patienten ein Leben ohne ständig an ihre Krankheit zu denken.
Die DAK setzt auf eine qualitativ hochwertige Versorgung der Versicherten mit bewährten, wirksamen und sicheren Arzneimitteln. |