 |
|
Foto: DAK/Wigger | | |  | | Brustkrebs hat viele Ursachen – und eine davon liegt in der Familie. Fast jede zehnte Erkrankte hat eine genetische Veranlagung, die das Brustkrebsrisiko erhöht. Wenn Mutter, Schwestern oder Töchter bereits an Brust- oder Eierstockkrebs erkrankt sind, steigt die Wahrscheinlichkeit, selbst von dieser Veranlagung betroffen zu sein. Dann kann ein Gentest Aufschluss über das eigene Risiko geben.
Allerdings nützt das Wissen um ein erhöhtes Krebsrisiko allein nicht viel – an den Erbanlagen lässt sich schließlich nichts ändern. „Wir bezahlen daher nicht nur den Gentest“, erklärt Volker Röttsches, bei der DAK für die Vertragsgestaltung verantwortlich. „Wer nach dieser Analyse tatsächlich ein erhöhtes Erkrankungsrisiko geerbt hat, kann auch an einem erweiterten Früherkennungsprogramm teilnehmen“, so Röttsches weiter. Statt der üblichen jährlichen Krebsvorsorge können Teilnehmerinnen dieses Programms ab dem 25. Lebensjahr alle sechs Monate ihre Brust untersuchen lassen – mittels Abtasten und Ultraschall. Einmal im Jahr steht auch eine Kernspintomografie auf dem Plan. Ab dem 30. Lebensjahr können sie außerdem alle zwölf Monate eine Mammographie in Anspruch nehmen. Außerdem wichtig: Die Frauen lernen auch, ihre Brust selbst nach Knoten abzutasten.
Die Genanalyse führen bundesweit bislang 13 medizinische Zentren durch. Adressen und weitere Infos gibt es in jeder DAK-Geschäftsstelle oder im Internet unter www.dak.de. Die DAK-Broschüre „Brustkrebs“ bietet ebenfalls wichtige Informationen rund um das Thema. Sie ist in den Geschäftsstellen der Kasse und über das Internet kostenfrei erhältlich. |